Spotify offline? Nur so halb!

Da hat man 500 Kilometer mit dem Auto vor sich, und denkt sich: “Hey, ich brauch neue Musik.” Da heutzutage alles gestreamt wird, man seine 1GB Volumen aber nicht ausreizen will, erstellt man (also ich) sich eine Playlist bei Spotify, und macht sie offline verfügbar. Aber leider scheinen da einige Künstler etwas dagegen zu haben, dass man ihre Musik mit sich rum trägt.

Meine Playlist “Ridin’ & Rollin” als Beispiel.

Vier von 45 Liedern sind offline nicht verfügbar. Man könnte meinen, dass sei nicht schwerwiegend, weil ja diese dann unterwegs halt direkt gestreamt werden. Das sei ja nicht so viel. Generell stimme ich da zu, nur geht die Verbindung auf Autobahnen schon mal gerne von H über E zu G und weiter auf Null, so dass da schöne Aussetzer entstehen. Das finde ich dann doch eher nervig.

Warum also haben Künstler wie The Naked And Famous, Kraftklub oder BOY etwas gegen die Nutzung ihrer Lieder auf Offline-Geräten? Ich weiß ja, es gibt Diskussionen um die Vergütung der Künstler, die fast schon lächerlich gering ist, aber wenn man das nicht will, kann man auch das Streaming an sich untersagen. Ich sehe den Nutzen nicht, den eine Verweigerung einer Möglichkeit, wie dem offline Speichern, mit sich bringt.

Naja, wie dem auch sei. Ich komme im Moment noch gut damit klar, dass 10% meiner Playlist nicht verfügbar ist. Vorausgesetzt natürlich es ist nicht das komplette Album eines Künstlers, so dass ich bei 0% lande. Was viel schlimmer ist, ist die Tatsache, dass Songs wie Thriftshop von Lindsey Stirling & Tyler Ward, die einmal verfügbar waren, nicht mehr zu finden sind. Aber das ist ne andere Geschichte. 😉